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Dauer effektiver als Zugkraft (9 Betrachter)

Wow! Der Artikel ist sehr interessant, aber die Schwierigkeit besteht darin, die Balance zu finden, von der du sprichst, selbst wenn das irgendwann mehr Gewicht und mehr Zeit bedeutet … Und wenn ich so darüber nachdenke: Ich habe keine zertifizierte Ausrüstung, weil ich sie selbst gebaut habe.

Ich weiß also nicht, wie ich diese Balance erreichen soll.

Ich denke, ich müsste auf meinen Körper hören und ihm vertrauen.
 
Interessant.

Steht da auch irgendwo woher oder was überhaupt die Grundlage für seine Diagramme und Theorien sind? Hat er die Zahlen für die Statistiken bei sich selbst gemessen oder sind das Zahlen aus anderen Studien?

Übersehe ich was? 🤔
 
Interessant.

Steht da auch irgendwo woher oder was überhaupt die Grundlage für seine Diagramme und Theorien sind? Hat er die Zahlen für die Statistiken bei sich selbst gemessen oder sind das Zahlen aus anderen Studien?

Übersehe ich was? 🤔
So wie ich es verstehe, spricht er über sich selbst.

Leider führt das dazu, dass seine Ergebnisse nur für ihn gelten.

Ob wir daraus allgemeingültige Richtlinien ableiten können?
Wohl eher nicht.

Als Ansatz, um neue Methoden auszuprobieren, wenn sonst nichts mehr geht, ist es sicherlich gut geeignet.
 
Die Theorie hier klingt für mich schlüssig

"Your Tunica is made of Fascia — the body’s built-in armor.
Fascia’s job is to PROTECT the tissues it surrounds.
When it senses tension that exceeds what it thinks you can safely handle, it goes into defense mode.

It Contracts. Hard.
In fact, fascia can become as rigid as steel when contracted — locking up instead of elongating.

So, when you crank up the force past a certain threshold, you’re not stretching the tunica…
You’re activating its emergency brakes.
That’s why we see this trend in the data.

More force doesn’t create more elongation — it creates more resistance.

We need to find the sweet spot with force, where we can create elongation without triggering Fascia’s defenses."

Wenn zu lange gezogen wird, wird der Defensivmechanismus getriggert.
Wenn jedoch der gleiche Zug auf z.B. 2 Sessions anstatt einer aufgeteilt wird, ist die Chance diesen Mechanismus zu triggern viel geringer -> Somit braucht der Körper weniger Regeneration und kann letztendlich mehr anpassen da letztendlich mehr "effektives" Volumen gefahren wird...?
Für mich klingt es zumindest schlüssig.
Nehmen wir an wir stretchen in einem ADS 2 Stunden und sind bei einem Strain von 2-4%. Die Chance, dass da noch "mehr" passiert ist sehr sehr gering -> Die chance auf Defensivreaktion jedoch verhältnismäßig hoch (je länger wird intensiv trainieren umso höher die Chance davon). Deshalb lieber auf zwei Sessions aufteilen und dann beide "voll ausnutzen"?
 
Interessanter Denkansatz, @Zauberstab20 – ich sehe da einige Punkte, die kritisch hinterfragt werden sollten, bevor man daraus allgemeingültige Empfehlungen ableitet:
  1. Der Artikel behauptet, dass zu viel Zugkraft die Tunica (als Teil der Faszie) in einen „Notfallmodus“ versetzt und dadurch kontraproduktiv wirkt. Das mag in Extremfällen zutreffen, ist aber physiologisch zu einfach gedacht. Faszien sind nicht nur Schutzgewebe – sie sind hoch adaptiv, durchlässig und trainierbar. Sie passen sich sehr wohl auch an stärkere Reize an, wenn diese klug eingesetzt werden (z. B. progressiv gesteigert, kombiniert mit Aufwärmen oder mit gezielter Regeneration). Dass sie „wie Stahl blockieren“, wenn man zu stark zieht, ist eher eine Dramatisierung als eine differenzierte Darstellung biologischer Anpassungsvorgänge.
  2. Der Autor des Artikels stützt sich ausschließlich auf seine eigenen Erfahrungen (n=1). Selbst wenn seine Beobachtungen für ihn stimmen, lässt sich daraus keine allgemeingültige Trainingslogik ableiten. Es fehlen jegliche externe Studien, Vergleichsgruppen, objektive Messungen oder kontrollierte Langzeitbeobachtungen. Solche Einzelfallbeobachtungen sind bestenfalls ein Impuls – aber kein Beleg für eine grundsätzliche Umkehr im PE-Verständnis.
  3. Die Idee, dass mehr Zeit unter moderater Spannung bessere Ergebnisse bringt als höhere Zugkraft, mag in bestimmten Trainingsphasen sinnvoll sein (z. B. im Anfängerbereich oder zur Schonung bei Reizüberlastung). Doch auf Dauer brauchen Gewebe variable Reize – und das inkludiert auch mal höhere Kräfte, gezielte Strain-Spitzen oder Winkelwechsel. Viele erfahrene User berichten, dass gerade zyklische Reizsteigerung (z. B. im Sinne von „Force Cycling“) Wachstumsschübe bringen kann. Dauerreize allein führen bei vielen früher oder später zu einem Plateau.
  4. Die Theorie suggeriert, dass nur Kraft und Dauer den Erfolg bestimmen. Dabei spielen auch Wärmezustand des Gewebes, Tageszeit, hormonelle Situation, Erholungsstatus, Ernährung, mentale Einstellung usw. eine große Rolle. Wer das PE-Training auf zwei Achsen (Force + Time) reduziert, unterschlägt wichtige Stellschrauben, die den Erfolg maßgeblich beeinflussen.
  5. Man sollte nicht übersehen, dass der Artikel auf einer kommerziellen Seite veröffentlicht wurde, die PE-Coachings und Trainingspläne verkauft. Das heißt: Die Inhalte sind auch ein Marketinginstrument. Es ist leicht, eine scheinbar neue Erkenntnis aufzubauen, wenn man damit gleich ein „individuell angepasstes Protokoll“ verkaufen kann. Solche Inhalte sollte man nicht ungeprüft übernehmen, sondern in den größeren Kontext stellen – inklusive der Erfahrungen anderer User hier im Forum, die mit verschiedenen Ansätzen Erfolg hatten.

Mein Fazit:
Die Idee, dass weniger manchmal mehr sein kann, ist nicht verkehrt – aber es ist kein universelles Prinzip. Jeder Körper reagiert unterschiedlich, und langfristiger Erfolg entsteht oft durch ein kluges Zusammenspiel aus Intensität, Dauer, Variation und Körperfeedback. Wer nur auf moderate Dauer setzt und Kraft per se meidet, riskiert genauso Stagnation wie jemand, der mit Gewalt zu viel fordert. Wie so oft liegt die Wahrheit vermutlich nicht in einem Extrem, sondern in der intelligenten Balance.
 
@Change
Danke für deine Ausführungen - ich kann ihnen folgenden und finde sie auch logisch.

Im Endeffekt wird es keine in ausreichender Menge keine wirklichen Studien geben - Aber nur weil es eben keine Studien gibt nicht das empirische von Erfolg abgeleitete Wissen unterschlagen... ;)

Vor 60 Jahren auch keine Studien im Bodybuilding. Es war einfach schlau sich auf die Anekdoten und Weisheiten von denjenigen mit den dicksten Armen zu berufen (weil selbst wusste man es ganz sicher nicht besser...). Lustigerweise sind viele "Techniken" und Strategien aus der damaligen Zeit wissenschaftlich untersucht und als WIrksam befunden wurden. Aber wie gesagt: Nur weil man das damals nicht gemacht hat waren sie nicht weniger erfolgreich ;)

Aber unabhängig davon:
Aber kein Beleg für eine grundsätzliche Umkehr im PE-Verständnis.
Was ist denn das grundsätzliche PE-Verständnis?
Intensität (Kraft) vor Trainingsdauer?
Lieber eine Session statt mehrere kleine?
Weiß nicht genau worauf du hinaus willst

Danke!
 

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